Maimarkt-Besucher wünschen sich Grab auf einem Friedhof

Karlsruhe, 18.07.2013. Entgegen dem bundesweiten Trend zur Zunahme von alternativen Bestattungsformen wünscht sich die große Mehrheit (80 Prozent) der diesjährigen, befragten Maimarkt-Besucher ein namentliches Grab auf einem Friedhof. Das ergab eine nicht repräsentative Umfrage der Genossenschaft Badischer Friedhofsgärtner eG unter den Besuchern von Deutschlands größter Regionalmesse in Mannheim im Mai 2013.

Dabei gaben mehr als die Hälfte der Befragten (etwa 56 Prozent) an, dass sie sich nach ihrem Tod eine traditionelle Erdgrabstätte oder ein individuelles Grab in einem gärtnergepflegten Gemeinschaftsgrabfeld auf dem Friedhof als Trauerort für ihre Hinterbliebenen wünschten. Lediglich zwei Prozent der Besucher sprachen sich für ein namenloses Grab als letzte Ruhestätte aus. Fast alle Teilnehmer (94 Prozent) gaben an, derzeit eine oder mehrere Grabstätten innerhalb der Familie zu betreuen, die entweder von den Befragten selbst, von Familienmitgliedern oder von Friedhofsgärtnern gepflegt werden.

Das Modell der Dauergrabpflege kennen rund zwei Drittel der befragten Maimarkt-Besucher. Dabei war für die meisten besonders wichtig, dass die Angehörigen bei der Dauergrabpflege langfristig vor Grabpflege-Kosten oder aufwändigen Pflegearbeiten bewahrt werden.