Mehr als 3.600 neue Aufträge im Bereich der Dauergrabpflege

Karlsruhe, 15.02.2013. Die Genossenschaft Badischer Friedhofsgärtner eG hat das abgelaufene Geschäftsjahr 2012 erfolgreich abgeschlossen und kann auf ihr bislang bestes Geschäftsjahr seit ihrer Gründung im Jahr 1964 zurückblicken. Insgesamt wurden im vergangenen Jahr 3.644 neue Dauergrabpflege-Verträge abgeschlossen. 

Damit konnte das positive Ergebnis aus dem Vorjahr (+3.287 neue Verträge) nochmals um 10,9 Prozent gesteigert werden. Das Volumen der Neuverträge ist im Vergleich zu 2011 um 12,9 Prozent gewachsen und hat erstmalig die 13-Millionen-Euro-Grenze überschritten. Im Bereich der Bestattungsvorsorge und Denkmalwartungs- und sicherungsverträge wurden zusätzlich 499 neue Verträge abgeschlossen.

Jede 11. Bestattung in Baden mit Dauergrabpflege 
Bei rund 40.000 Bestattungen, die pro Jahr auf badischen Friedhöfen durchgeführt werden, ist der Anteil der Neu-Verträge an den jährlichen Bestattungszahlen auf 9,1 Prozent gestiegen. Im Jahr 2012 wurde damit bei etwa jeder 11. Bestattung im Vertragsgebiet der Genossenschaft Badischer Friedhofsgärtner eG ein Dauergrabpflege-Vertrag abgeschlossen. In 2013 will die Genossenschaft nochmals zulegen; dann soll dieser Anteil die 10-Prozent-Marke überschreiten. 

Engmaschiges Netzwerk 
Rund 54 Prozent der neuen Dauergrabpflege-Verträge wurden über Vermittlungen von Bestattungsunternehmen, Friedhofsträgern und Steinmetzbetrieben abgeschlossen. „Dieser Wert beweist nicht nur die gute Zusammenarbeit der badischen Genossenschaft mit den einzelnen Gewerken des Friedhofswesens, sondern zeigt auch, welche Bedeutung ein engmaschiges Netzwerk für das Geschäft der Dauergrabpflege hat“, betont Klaus Goerigk, geschäftsführender Vorstand der Genossenschaft Badischer Friedhofsgärtner eG. 

Immer mehr gärtnergepflegte Grabfelder auf badischen Friedhöfen
Die positive Entwicklung basiert vor allem auf einer sorgfältigen Bedarfsanalyse mit den jeweiligen Friedhofsträgern vor Ort. Die daraus gewonnen Erkenntnisse fließen in die Planung neuer Bestattungsangebote ein. So entstanden bislang jährlich rund 50 neue gärtnergepflegte Grabfelder, welche den Wunsch der Bürger nach ansprechenden Grabstätten ohne Pflegeaufwand mit einer effizienten Flächennutzung verbinden. Aufgrund der großen Nachfrage seitens der Kommunen werden auch in Zukunft immer mehr gärtnergepflegte Grabfelder errichtet und bestehende Anlagen erweitert.  

Dienstleistungsbereich für Kommunen wächst 
Neben ihrem Kerngeschäft konnte die Genossenschaft Badischer Friedhofsgärtner auch ihren Dienstleistungsbereich für Kommunen ausbauen. Seit einigen Jahren bietet sie unterschiedliche Leistungen für Kommunen an. Dazu zählen beispielsweise Gebührenkalkulationen, die Überplanung von Friedhofsflächen, die Friedhofsverwaltung, die Rahmenpflege oder die Durchführung von Bestattungsleistungen. Im vergangenen Jahr haben weitere Städte und Gemeinden einzelne Teilleistungen aus ihrem Friedhofsbereich auf die badische Genossenschaft übertragen. „Der Dienstleistungsbereich ist neben der Dauergrabpflege ein weiterer, wichtiger Baustein für die künftige Auftragssicherung der rund 350 Mitgliedsbetriebe“, so Goerigk. 
 
Auch Tochtergesellschaft mit positivem Ergebnis 
Ebenfalls mit einem positiven Ergebnis konnte die Gartenbaubedarfshandel Baden GmbH (GBB) das abgelaufene Jahr 2012 abschließen. Der Jahresumsatz belief sich auf 1,8 Millionen Euro, was im Vergleich zum Vorjahr einen Zuwachs von 5,9 Prozent bedeutet. Die GBB ist eine Tochtergesellschaft der Genossenschaft Badischer Friedhofsgärtner eG und versorgt deren Mitglieder seit 1996 mit hochwertigen Produkten aus den Bereichen Erde, Pflanzen, Exoten und Hartware. 
 
Ausbildungsoffensive startet in 2013 
Mit dem Rekordergebnis aus 2012 geht die Genossenschaft Badischer Friedhofsgärtner eG gestärkt ins neue Geschäftsjahr. Auf der Agenda für 2013 steht vor allem die Förderung der friedhofsgärtnerischen Ausbildung in der badischen Region. Im Hinblick auf das jährlich wachsende Auftragsvolumen sowie der steigenden Nachfrage von privaten und öffentlichen Auftraggebern will die Genossenschaft einem möglichen Fachkräftemangel entgegenwirken und damit ihre Mitgliedsbetriebe für künftige Herausforderungen stärken.